Die Ukrainer in Wien

Dr.h.c. Borys Jaminskyj


Die Geschichte der österreichisch‑ukrainischen Beziehungen reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück. An Hand alter Chroniken lassen sich die damaligen Verbindungen zwischen der Halytscher Dynastie der Rostyslawytschi und den österreichischen Babenbergerherzogen verfolgen. Die Beziehungen zwischen den beiden Fürstenhäusern führten schließlich dazu, dass im Jahr 1252 Gertrud, eine Nichte des letzten Babenbergerherzogs Friedrich II., des Streitbaren, Roman, einen Sohn des Halytscher Königs Danylo, heiratete.

Die Beziehungen der Ukrainer zu Österreich waren auch in den folgenden Jahrhunderten nicht unterbrochen, wenn sie sich auch in ihrer Form und Art im Laufe der Zeit veränderten und verschiedenartig entwickelten. Wien war mittlerweile zur Hauptstadt eines großen Reiches geworden und zog auch die Aufmerksamkeit der Ukrainer auf sich. Aber auch die Ereignisse in der Ukraine wurden von Wien aus mit großem Interesse verfolgt. Der Siegeszug von Hetman Bohdan Chmelnyckyj und die Gründung eines ukrainischen Kosakenstaates erweckten in Wien ziemliches Aufsehen. Chmelnyckyj richtete sogar eine Gesandtschaft in Wien ein.

Das Jahr 1683 hat durch die 2. Türkenbelagerung Wiens Eingang in die europäische Geschichte gefunden. Wenig bekannt ist jedoch die historisch durch Dokumente belegte Tatsache, dass damals ukrainische Kosaken im christlichen Befreiungsheer unter dem Kommando des polnischen Königs Sobieski eine wichtige Rolle bei der Befreiung Wiens und damit des gesamten christlichen Europa von der islamischen Gefahr gespielt haben. Zum Gelingen des Entsatzes und der schnellen Ankunft des Befreiungsheeres vor den Mauern Wiens trug  entscheidend der Bestand einer starken Kernarmee ukrainischer Kosaken bei, die damals mit Hilfe der Geldmittel des weitsichtigen und realistischen Papstes Innozenz XI. rekrutiert worden war. Der Papst gab seinen Diplomaten den Auftrag, an Ort und Stelle eine Kosakenarmee zusammenzustellen, wofür er die entsprechenden Geldsummen bereitstellte. Sobieski war ein großer Freund des ukrainischen Kosakentums, der dessen Kampfkraft und mutigen Einsatzwillen richtig einzuschätzen wusste. Ohne Kosaken wollte der polnische König nicht in den Krieg gegen die Türken ziehen. Voll Ungeduld wartete er auf ihre Ankunft, worüber ein Brief Sobieskis vom 31. August 1683 an seine Frau Auskunft gibt: „...ich schere mich um niemanden, nur um die Kosaken, die ich so oft am Tage seufzend herbeisehne...“. Zu den militärischen Aufgaben der Kosaken vor Wien gehörten vor allem Erkundungsritte und die Verfolgung der Türken in den Wäldern um Wien. Am 12. September 1683, dem Tag der Entscheidungsschlacht griff die verwegene Kosakenreiterei gemeinsam mit den polnischen Husaren die türkischen Befestigungen vor der Stadt an. Die in den unaufhörlichen Kämpfen mit den Türken geübten Kosaken stürmten das feindliche Lager mit großer Tapferkeit, überrannten die türkischen Stellungen und verfolgten die flüchtenden Osmanen bis nach Ungarn. Nach der siegreichen Entscheidungsschlacht um Wien geriet der bedeutende Beitrag, den die ukrainischen Kosaken zur Befreiung Wiens geleistet hatten, rasch in Vergessenheit und das ganze Verdienst, die Rettung Europas vor dem Islam erreicht zu haben, wurde Sobieski zugesprochen. Es ist als sicher anzunehmen, dass 1683 bereits Ukrainer in Wien geblieben sind und hier eine erste, kleine Gemeinde gebildet haben. Der Bekannteste von ihnen war sicher Jurij Kolschitzky, der einen wichtigen Botengang aus dem belagerten Wien zum christlichen Befreiungsheer vor der Stadt erfolgreich unternommen hatte und später eines der ersten Kaffeehäuser in Wien betrieb.

In größerer Anzahl kamen Ukrainer gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach Wien und Kernösterreich. In der Regierungszeit der Kaiserin Maria Theresia und ihres Sohnes Joseph II. kamen drei von Ukrainern besiedelte Gebiete zu Österreich: Galizien, nach der so genannten „polnischen Teilung“ im Jahr 1772, die Bukowina, durch Erwerb vom Osmanischen Reich 1775, und später Transkarpatien, das nach Einführung des dualistischen Staatssystems zur ungarischen Hälfte der österreichisch‑ungarischen Monarchie gehörte. Auf diese Weise waren große Gebiete der Westukraine bis zum Ende des 1. Weltkrieges im Jahr 1918 Teile Österreichs.

Vor allem zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann ein starker Zustrom von Ukrainern aus den zu Österreich gehörenden ukrainischen Gebieten nach Wien. Zunächst waren es Heeres- und Staatsbeamte mit ihren Familien sowie Studenten, die sich in der Hauptstadt der Donaumonarchie ansiedelten. 1775 übergab Kaiserin Maria Theresia den Ukrainern die St. Barbara‑Kirche in Wien und gründete das geistliche griechisch‑katholische Seminar „Barbareum“. 1784 wurde das Seminar nach Lemberg verlegt und die St. Barbara‑Kirche in Wien von Kaiser Joseph II. zur Pfarre erhoben. 1852 wurde in Wien das zweite „Barbareum“ gegründet, das bis 1892 bestand. Diese Seminarien spielten nicht nur für die kirchliche, sondern auch für die nationale und gesellschaftspolitische Entwicklung der österreichischen Ukrainer eine bedeutende Rolle. Ihre Absolventen waren hoch gebildete Menschen, Wissenschaftler, einige Bischöfe und Metropoliten. Die Österreicher waren in der Westukraine zwar eine Okkupationsmacht, doch konnten sich die Ukrainer im Vielvölkerstaat der Donaumonarchie in großem Maß frei entwickeln, ganz im Gegensatz zu der von Russland besetzten Dnipro‑Ukraine, wo nur Unterdrückung herrschte. In Österreich gab es ein ukrainisches Schul‑ und Bildungswesen, es erschienen Publikationen in ukrainischer Sprache und ukrainische Politiker vertraten die Interessen ihres Volkes im österreichischen Parlament.

Der „Völkerfrühling“ des Jahres 1848 griff auch auf Österreich über und mobilisierte vor allem die in Galizien lebenden Ukrainer. Als erste ukrainische politische Organisation wurde damals in Lemberg von ukrainischen Intellektuellen und griechisch‑katholischen Geistlichen der „Ruthenische Hauptrat“ gegründet.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die ukrainische Gemeinde in Wien an Zahl stark zu. Zu Beginn der 60‑er Jahre erschien eine erste politisch-satirische Zeitschrift unter dem Titel „Strachopud“ („Die Vogelscheuche“). 1862 wurde die Kirchengemeinschaft zu St. Barbara als erster ukrainischer Verein in Wien gegründet, der übrigens bis heute besteht. 1868 erfolgte die Gründung des Studentenvereins „Sitsch“, der bis 1945 in den österreichischen Universitätsstädten Wien, Graz, Innsbruck und Leoben bestand. Zu seinen Gründern gehörte eine Reihe von später bekannten ukrainischen Wissenschaftlern und Universitätsprofessoren, darunter der nachmalige Hofrat Prof. Dr. Johann Puluj, einer der Erfinder der „X‑Strahlen“, die später als „Röntgen‑Strahlen“ in die Medizin Eingang fanden. Gemeinsam mit Pantelejmon Kulisch übersetzte er in den 70‑er Jahren des 19. Jahrhunderts in Wien die Bibel in die ukrainische Volkssprache.

Die österreichische Verfassung gab den Ukrainern nicht nur die Chance, sich als eigenständiges Volk zu bekennen, sondern auch durch ihre Abgeordneten, die Rechte und Freiheiten des ukrainischen Volkes im österreichischen Parlament zu vertreten. Ein weiteres positives Merkmal der österreichischen Herrschaft bestand darin, dass die Regierung zur Erhaltung der Einheit des Staates und zur Lösung zwischennationaler Konflikte auch den ukrainischen Forderungen auf sozialem und kulturellem Gebiet entgegen kam. Auf diese Weise wurden in Österreich für die Ukrainer bessere Bedingungen für ihre nationale, politische und kulturelle Entwicklung geschaffen, als dies im von Russland beherrschten Teil der Ukraine der Fall war. Zu den bedeutendsten ukrainischen Abgeordneten im österreichischen Parlament zählten der spätere Präsident der Westukrainischen Volksrepublik Eugen Petruschewytsch, Kost Lewyckyj, Mykola Wassylko, Jerotej Pihulak, Julian Romantschuk, Semen Wityk und Jacko Ostaptschuk.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts strömten Ukrainer in Scharen nach Wien, vor allem Arbeiter und Dienstpersonal, die dafür sorgten, dass die ukrainische Gemeinde immer größer wurde. Im Hinblick auf die zahlreichen in Wien lebenden ukrainischen Arbeiter erfolgte 1896 die Gründung des ukrainischen Arbeitervereins „Rodyna“.

Aber auch bekannte ukrainische Intellektuelle, Wissenschaftler und Kulturschaffende lebten damals für einige Zeit in Wien. Erwähnt seien nur die wichtigsten, wie lwan Franko, der seine Dissertation an der Wiener Universität verteidigte und den Doktorgrad der Philosophie erwarb, der Begründer des modernen ukrainischen Theaters Les' Kurbas, Lesja Ukrajinka und noch viele andere.

Von großer politischer Bedeutung war nicht nur die Tätigkeit der ukrainischen Parlamentarier im österreichischen Reichsrat, sondern auch das Auftreten ukrainischer Parteien und das Wirken des von Emigranten aus der Dnipro-Ukraine gegründeten „Bundes zur Befreiung der Ukraine“, der in Wien eine breite propagandistische Tätigkeit für die Schaffung eines selbständigen ukrainischen Staates entfaltete.

Bis zum Ersten Weltkrieg erschienen in Wien zahlreiche ukrainische Publikationen in ukrainischer und deutscher Sprache: Zeitschriften, Zeitungen, Bücher.

Der Erste Weltkrieg brachte eine große Flüchtlingswelle mit sich. Allein durch das Lager Gmünd in Niederösterreich gingen 350.000 ukrainische Flüchtlinge. 30.000 von ihnen überlebten die Strapazen von Flucht und Vertreibung nicht und wurden auf dem Lagerfriedhof begraben. Die ukrainische Diaspora in Österreich hat im Jahr 1964 auf dem ehemaligen Lagerfriedhof in Gmünd ein Denkmal errichtet, das vom bekannten ukrainischen Bildhauer Hryhorij Kruk geschaffen worden ist.

Die Ukrainische Volksrepublik und später die Hetman-Ukraine, der Zentralrat und die Sowjetukraine unterhielten zwischen 1918 und 1923 diplomatische Beziehungen zu Österreich. Auch die Westukrainische Volksrepublik war mit einem Gesandten in Wien vertreten.

Nach dem ersten Weltkrieg blieb Wien weiterhin ein Zentrum aktiver politischer und kultureller Tätigkeit ukrainischer Emigranten. Mychajlo Hruschewskyj kam in die österreichische Hauptstadt, gründete hier das Ukrainische soziologische Institut und entwickelte eine rege publizistische Tätigkeit. Wolodymyr Wynnytschenko gab in Wien eine Wochenzeitung heraus.

Die größte ukrainische Kolonie in der Hauptstadt des nunmehr kleinen Österreich bildeten jedoch die Emigranten aus Galizien. Nahezu die gesamte Regierung der Westukrainischen Volksrepublik war von hier aus bemüht, diplomatische Aktionen zu Gunsten der Anerkennung der Unabhängigkeit der Westukraine zu setzen, was jedoch misslang, da die Pariser Botschafterkonferenz Galizien endgültig Polen zusprach. 1921 wurde in Wien die Ukrainische Freie Universität gegründet, die später nach Prag übersiedelte und sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in München befindet. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen lebten allein in Wien etwa 6.000 Ukrainer.

Mit dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 begann für die Ukrainer in Österreich wiederum eine schwere Zeit. Alle Vereine wurden aufgelöst und es gab nur mehr die von den nationalsozialistischen Machthabern genehmigte Ukrainische Nationale Vereinigung und den Verband der Ukrainer Großdeutschlands. Zehntausende ukrainische Zwangsarbeiter wurden in die nunmehrige Ostmark gebracht. Tausende Ukrainer befanden sich im Konzentrationslager Mauthausen und seinem Nebenlager Ebensee.

1944 begann eine Flüchtlingswelle, die nahezu 100.000 Ukrainer nach Österreich brachte, von denen jedoch die meisten später nach Kanada und in die U.S.A. auswanderten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Österreich von den vier Alliierten Mächten USA, Sowjetunion, England und Frankreich besetzt und das ukrainische Vereinsleben kam beinahe zum Stillstand. Erst der österreichische Staatsvertrag im Jahr 1955 und der damit verbundene Abzug der Besatzungsmächte brachte wiederum einen Wendepunkt im Leben der ukrainischen Gemeinde in Wien. Die ukrainische griechisch-katholische St. Barbara-Kirche in Wien wurde wieder zum geistigen und kulturellen Zentrum der Gemeinde, einer Diaspora, die sich in der Zeit des „Kalten Krieges“ und eines „Eisernen Vorhangs“, der Europa teilte, als die der früheren Heimat nächstgelegene Bastion des Ukrainertums betrachtete. Damals sahen wir es als unsere Aufgabe an, wahre Informationen über die Geschichte und Kultur des ukrainischen Volkes zu verbreiten.

Der unter der Leitung des bekannten, im Jahr 1995 verstorbenen, ukrainischen Komponisten Prof. Andrij Hnatyschyn stehende Kirchenchor zu St. Barbara wurde zu einem wahren Kulturträger des Ukrainertums. Der Österreichische Rundfunk übertrug seine Messen und Konzerte über den Äther nach ganz Europa, auch in die Ukraine.

Der im Jahr 1967 gegründete Ukrainische Briefmarken‑Sammler‑Verein in Österreich übernahm eine wichtige politische Rolle, die man einer solchen Organisation in keiner Weise zutrauen würde. Durch seine guten Verbindungen zu österreichischen Regierungsstellen gelang es die Österreichische Post davon zu überzeugen, bei Veranstaltungen des Vereins Sonderpoststempel mit ukrainischer Thematik und teilweise ukrainischer Beschriftung zu verwenden. Bis zum heutigen Tag sind über 150 solcher österreichischer Sonderstempel erschienen, die dazu dienen, Informationen über die Geschichte, Kultur, Politik, Religion und das Brauchtum der Ukraine mit philatelistischen Mitteln zu verbreiten.

Die hervorragenden Verbindungen der ukrainischen Vereine zu österreichischen Politikern tragen seit über drei Jahrzehnten dazu bei, dass man in der österreichischen Öffentlichkeit über die Ukraine Bescheid weiß.

Als sich zu Beginn der Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts die Situation in der Ukraine endlich zum Positiven entwickelte, haben wir nach der Verabschiedung der Souveränitätserklärung am 16. Juli 1990 sofort Kontakte zur Heimat unserer Eltern angeknüpft, im Konkreten zur „Ukraine‑Gesellschaft“ und zum „Ukrainischen Philatelistenverband“.

Österreich gehörte zu den ersten Staaten, die nach der Unabhängigkeitserklärung am 24. August 1991 sofort sogenannte „pro forma“ Beziehungen zur Ukraine aufnahmen. Das war nicht zuletzt dem Wirken der ukrainischen Gemeinde in Österreich zuzuschreiben. Die Regierung des den österreichischen Ukrainern sehr freundschaftlich gesinnten Bundeskanzlers Dr. Franz Vranitzky beschloss am 24. Jänner 1992 schließlich offizielle diplomatische Beziehungen zur Ukraine wieder aufzunehmen.

Einige Monate später, am 9. Juni 1992, gründeten wir die Österreichisch-Ukrainische Gesellschaft, die das Ziel verfolgt, die Beziehungen zwischen Österreich und der Ukraine auf allen Gebieten, wie der Politik, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft u.a., zu fördern und zu unterstützen. Zu diesem Zweck geben wir auch eine zweisprachige Zeitschrift heraus, die „Österreichisch‑Ukrainische Rundschau“. Erster Präsident der Gesellschaft war der damalige österreichische Finanzminister und spätere Bundeskanzler Viktor Klima, von 1997 bis 2016 übernahm Finanzminister a.D. Rudolf Edlinger den Vorsitz. Ehrenpräsidenten der Österreichisch-Ukrainischen Gesellschaft sind die Bundeskanzler a.D. Mag. Viktor Klima, Dr. Franz Vranitzky und Finanzminister a.D. Rudolf Edlinger.

Seit einigen Jahren besteht im österreichischen Parlament eine österreichisch-ukrainische parlamentarische Freundschaftsgruppe, die den „europäischen Weg“ der Ukraine tatkräftig unterstützt. Ich möchte nicht vergessen darauf hinzuweisen, dass sich auch die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen Österreich und der Ukraine hervorragend entwickeln und Österreich, obwohl es nur ein Kleinstaat ist, zu den wichtigsten Handelspartnern der Ukraine zählt.

Zum Schluss sei auf die hervorragende Zusammenarbeit der ukrainischen Vereine mit der Botschaft der Ukraine in Österreich hingewiesen. An dieser Stelle sei auch im Namen der österreichischen Ukrainer der Staatsführung der Ukraine dafür gedankt, dass sie stets hervorragende Diplomaten nach Wien geschickt hat.

Die ukrainische Diaspora in Österreich wird auch in Zukunft bemüht sein, ihrem Prinzip treu zu bleiben: die österreichische Öffentlichkeit über die Tradition der gemeinsamen Geschichte und Kultur unserer beiden Völker zu informieren und das Image des unabhängigen ukrainischen Staates in Österreich positiv zu beeinflussen.